Werbung

Unerzähltes fördern

Gerd-Ruge-Stipendium

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Die Film- und Medienstiftung NRW hat vier Dokumentarfilmer mit dem Gerd-Ruge-Stipendium ausgezeichnet. Die Nachwuchstalente beschäftigen sich in ihren Filmprojekten unter anderem mit türkischen Seifenoper-Produktionen und der US-Autorin Anne Sexton, wie die Stiftung am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Die Stipendiaten haben nun 18 Monate Zeit, um ihre Projekte zu entwickeln. Insgesamt gibt ihnen die Stiftung dafür 99 000 Euro.

Die Dokumentation »Tell me your answer true« von drei Absolventen der Kunsthochschule für Medien Köln erhält 30 000 Euro. Freya Hattenberger, Peter Simon und Marita Loosen-Fox erzählen die Geschichte der amerikanischen Poetin Anne Sexton (1928 - 1974), die in den Vororten Bostons aufwuchs und sich als gesellschaftskritische Autorin einen Namen machte. 1967 erhielt sie den Pulitzer-Preis.

Ein Stipendium in Höhe von 25 000 Euro geht an den Berliner Philip Widmann. Sein Projekt »Roads to the Ruins« ist ein Doku-Essay über die Geschichte und Gegenwart des Libanon. Corinna Poetter und Frédéric Schuld erhalten für den animierten Dokumentarfilm »What happened to the Dog« eine Förderung von 25 000 Euro. Der Film soll die Lebensgeschichte von Poetters Eltern nachzeichnen, die als Kinder den Krieg als vermeintliches Abenteuer erlebten, das Trauma aber bis heute nicht überwunden haben.

19 000 Euro gehen an die Autorin Liliana Marinho de Sousa für »Istanbul Fairytales«. Der Kino-Dokumentarfilm entführt den Angaben nach in den Mikrokosmos türkischer Seifenoper-Produktionen und stellt sozialpolitische und gesellschaftliche Realitäten in den Vordergrund. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Schenken Sie schon, oder rätseln Sie noch?

Verschenken Sie das »nd«

Klare Worte, Kritische Debatten und mutiger Journalismus von Links: Das »nd« wird Sie bewegen.

Jetzt verschenken oder sich selbst beschenken