Werbung

Religiöse Vielfalt sichtbar machen

Zur Langen Nacht der Religionen am 8. September öffnen wieder viele Glaubensgemeinschaften ihre Pforten

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: 2 Min.

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Bereits zum siebten Mal findet am Samstag, den 8. September, die Lange Nacht der Religionen in Berlin statt. Rund 100 Religionsgemeinschaften, spirituelle Gruppen und interreligiöse Initiativen werden an diesem Tag wieder die Pforten ihrer Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel und Gemeindehäuser für Interessierte öffnen.

»Die Veranstaltung ist ein wichtiges Zeichen für religiöse Vielfalt und Toleranz«, sagt Thomas Schimmel, Koordinator des Initiativkreises der Langen Nacht der Religionen. Der ehrenamtlich und multireligiös besetzte Initiativkreis organisiert seit 2012 die Veranstaltung. Finanzielle Unterstützung kommt vom Senat und von Spendern.

»Alle Berlinerinnen und Berliner sind eingeladen, sich ein eigenes Bild von Religion zu machen und auch kritische Fragen zu stellen«, sagt Koordinator Schimmel. Mit der bundesweit einmaligen Veranstaltung würden die verschiedenen Glaubensgemeinschaften deutlich machen, dass sie ein aktiver Teil der Stadtgesellschaft sein wollen, so Schimmel.

Neben den großen monotheistischen Weltreligionen wie Christentum, Judentum und Islam laden auch kleinere Gemeinschaften wie etwa die Bahá‘í-Gemeinden aus Mitte und Pankow oder die Anhänger der afrobrasilianischen Candomblé-Religion in Kreuzberg ein. Bis in die Nacht hinein wollen die teilnehmenden Gruppen mit ihren Gästen beten, singen und über ihre Glaubenspraxis informieren. Bis auf Treptow-Köpenick finden allen Bezirken Veranstaltungen statt. Erwartet werden wie in den Vorjahren bis zu 10 000 Besucher. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei.

Eröffnet wird die Lange Nacht mit einer Weißen Tafel der Religionen. Dabei sollen sich bereits um 13 Uhr Vertreter verschiedener Religionen auf dem Gendarmenmarkt versammeln, um gemeinsam zu essen, zu trinken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch zu dieser Weißen Tafel sind alle Berlinerinnen und Berliner eingeladen.

Zum Abschluss der Langen Nacht der Religionen veranstaltet das katholische Kathedralforum St. Hedwig zusammen mit anderen Konfessionsgemeinden um 23 Uhr vor der St. Hedwigs-Katherdahle in Mitte ein universelles Friedensgebet im Lichtermeer.

Das Programm der Langen Nacht mit Kurzbeschreibungen aller Teilnehmer gibt es als gedrucktes Booklet oder im Internet. Mehr Informationen unter: nachtderreligionen.de.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen