Ein amerikanischer Neorealismus

Im Berliner Filmkunstkino Arsenal sind Filme zu sehen, deren Macher auf Hollywoods Schwarzer Liste standen, weil sie angeblich »Kommunisten« waren. Ein Gespräch mit dem Kurator Hannes Brühwiler

  • Von Stefan Ripplinger
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Dass Hollywood von Kommunisten unterwandert und sogar Shirley Temple eine halbe Kommunistin sei, klingt heute so lächerlich, wie es 1947 geklungen haben muss. Das Hollywood-Kino gehört spätestens seit der Einführung der Hays-Richtlinien 1934 zu den konformistischsten der Welt. Beginnen wir mit den wahren Gründen der Verfolgung. Sie ist von den großen Konzernen unterstützt, wenn nicht veranlasst worden. Ein Grund für deren Beunruhigung war der Streik der Trickzeichner, 1941, in den Studios von Walt Disney.

Dieser Streik war wichtig, aber man sollte noch weiter zurückgehen, ins Jahr 1933. Damals hat sich die Gewerkschaft der Drehbuchautoren gegründet. Es gab zwar Gewerkschaften in Hollywood, aber die waren meistens von den Studios initiiert und ihnen entsprechend freundlich gesinnt. Diese Gewerkschaft aber war unabhängig, ihr erster Präsident John Howard Lawson, einer der Zehn von Hollywood, hat gesagt, die Geschichte der Schwarzen ...

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