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Absprachen verschleiert

Geldbuße für DuMont

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Die in Köln ansässige DuMont Mediengruppe muss wegen verbotener Gebietsabsprachen mit dem Bonner »General-Anzeiger« eine hohe Geldbuße zahlen. Gegen die Mediengruppe, eine verantwortliche Person und einen Rechtanwalt sei eine Strafe in Höhe von 16 Millionen Euro verhängt worden, teilte das Bundeskartellamt am Dienstag in Bonn mit. Gegen die Bescheide kann allerdings noch Einspruch eingelegt werden.

Die beiden Medienhäuser hätten ihre Verbreitungsgebiete bei Bonn durch den »faktischen Rückzug von jeweils einer der konkurrierenden Zeitungen« untereinander aufgeteilt, hieß es. »Zur Verschleierung der Taten wurden die verbotenen Vereinbarungen bei einem Notar in der Schweiz abgeschlossen«, sagte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt. Vereinbarungen, die den Wettbewerb zwischen Verlagen verhinderten, seien trotz der pressespezifischen Ausnahmevorschrift verboten. Die DuMont-Gruppe und die Gruppe Bonner General-Anzeiger hatten sich dem Kartellamt zufolge im Dezember 2000 auf eine entsprechende Aufteilung verständigt. epd/nd

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