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Heimtests für heikle Krankheiten

Die Aids-Hilfe versucht mit einzelnen regionalen Projekten, dem wachsenden Angebot kommerzieller Untersuchungen etwas entgegenzusetzen

  • Von Gisela Gross
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

»Ich doch nicht!« »Das geht schon von alleine wieder weg.« »Deshalb muss ich nicht zum Arzt.« Norbert Brockmeyer kennt die Mechanismen der Verdrängung, wenn es um sexuell übertragbare Infektionen, kurz STI, geht. Syphilis, Tripper und ähnliche Krankheiten nehmen seit Jahren wieder zu in Deutschland, wie der Präsident der Deutschen STI-Gesellschaft sagt. Und auch wenn sich oft keine akuten Symptome zeigen, sind die Folgen keineswegs harmlos. Die Hürden beim Zugang zu Tests müssten deshalb beseitigt werden, fordern Experten.

Bisher ist es so, dass Testwillige sich nicht nur selbst ihr Risiko eingestehen müssen, sie müssen sich auch jemandem offenbaren - dem Arzt, dem Gesundheitsamt oder etwa in den sogenannten Checkpoints von Aids-Hilfen. In anderen Ländern wie Großbritannien kann man sich ohne jeglichen Kontakt zum Arzt Tests nach Hause schicken lassen, selbst die Proben entnehmen und diese ins Labor schicken, wie Armin Schafberger...


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