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Wie weit darf ein Mensch gehen, um sich Gerechtigkeit zu verschaffen? Heinrich von Kleists Erzählung »Michael Kohlhaas« geht dieser Problematik auf den Grund: Der Pferdehändler Kohlhaas will sich auf juristischem Wege Recht verschaffen, stößt dabei aber auf Willkür, Machtmissbrauch und Vetternwirtschaft. Die einzig für ihn logische Konsequenz: Selbstjustiz. Koolhass’ unerbittlicher Rachefeldzug gegen die Obrigkeit verliert jedoch im Laufe der Erzählung jedwedes Maß.

Kleists Erzählung ist aber keine Geschichte von vorgestern: Die Machtkonstellation aus Adel und Fürsten auf der einen und der widerständigen Bevölkerung auf der anderen Seite verhandelt nicht nur die Forderungen nach Recht und Klassenjustiz - sondern auch den Kampf für Freiheit und gegen Unterdrückung.

Regisseur Lars Georg Vogel bringt mit »Michael Kohlhaas« Kleists Paradetext über Moral und Wiedergutmachung auf die Vaganten Bühne. Vogel verleiht der Erzählung auch einen besonderen zeitgenössischen Dreh: Der Regisseur besetzt die von Männern dominierte Geschichte mit vier Darstellerinnen, die in dem Kammerspiel die Grenzen von individuellem Rechtsgefühl ausloten. nd Foto: Foto: Manuel Graubner

»Michael Kohlhaas« am 6. September 2018, weitere Vorstellungen am 7., 8. und 11. September und am 2., 4., 5. und 6. Oktober, Vaganten Bühne, Kantstraße 12a, Charlottenburg

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