Aufgeben ist keine Option

Die Anwohner des geplanten neuen Hauptstadtflughafens lassen sich in ihrem Widerstand nicht entmutigen - trotz des Sinneswandels von Mexikos neuem Präsidenten López Obrador

  • Von Alexander Gorski, Mexiko-Stadt
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Der 63-jährige Bürgerrechtsaktivist Ignacio del Valle steht seit 2001 an vorderster Front des Widerstands gegen den Flughafenbau auf landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Etwa eine Autostunde nordöstlich von Mexiko-Stadt liegt das 20 000 Einwohner zählende Städtchen San Salvador Atenco. In der Sprache der hier ansässigen Nachfahren der indigenen Nahua bedeutet Atenco am Ufer des Wassers. Denn einst lag hier auf 2500 Meter über dem Meeresspiegel der Texcoco-See, ein stark salzhaltiges System aus verschiedenen Gewässern, das durch Trockenlegung im Zuge der spanischen Eroberung und der raschen Industrialisierung der Zone ab dem 19. Jahrhundert fast ausgetrocknet ist. Doch die Tatsache, dass fast jeder Mexikaner den Namen des kleinen Ortes kennt, hängt weniger mit den hydrologischen Gegebenheiten der Gegend zusammen, sondern vielmehr mit dem mittlerweile fast 17 Jahre schwellenden Konflikts um den Bau eines neuen Flughafens auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen der Gemeinde.

Seitdem der damalige Präsident Vicente Fox dieses Projekt im Herbst 2001 ankündigte und postwendend 5000 Hektar der lokale...

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