• Kultur
  • Trabrennbahn Karlshorst

Entschleunigung und Rentnerglück

Ein Tag auf der Trabrennbahn im Pferdesportpark Berlin-Karlshorst

  • Von Maximilian Schäffer
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Glücksritter auf der Trabrennbahn Karlshorst. Aufregender als Lotto allemal und es gibt Mittagessen für 2,50 Euro.

Es ist Mittwochvormittag im südlichen Osten Berlins. Die S3 fährt, vom Alexanderplatz über den Betriebsbahnhof Rummelsburg, an den Käffern Friedrichshagen und Rahnsdorf vorbei, in diese Richtung bis hinter die Landesgrenze. Dazwischen liegt der Stadtteil Karlshorst, der zum Verwaltungsbezirk Lichtenberg zählt. Etwas verschlafen, aber wohnenswert war es dort schon immer und ist es noch heute. Eine Trambahn wackelt durch die Treskowallee, vorbei an Straßen, die zu den ehemaligen Botschaften und Diplomatenhäusern führen.

Karlshorst hatte die privilegierten Parteikader, das Landwirtschaftsministerium, die Rote Armee und die einzige Trabrennbahn der DDR - die Zeit überdauert hat nur letztere. Stadtkommandant Nikolai Bersarin hatte 1945 die Hindernisrennen abgeschafft, das Gelände für den Trabersport erweitern und dazu neue Tribünen und Gebäude errichten lassen.

An diesem Spätmorgen, inmitten der Hundstage 2018, ist der Eingangsber...

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