Mehr als Grillen und Renovieren

Immer mehr Männer engagieren sich in den Kitas ihrer Kinder. Doch in der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern spielt das Thema Väter kaum eine Rolle.

  • Von Thomas Gesterkamp
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
»Lesemutter« Gunnar hat keinen selbstgebackenen Kuchen mitgebracht.

Beim Elternabend spricht die Leiterin der Schmetterlingsgruppe ständig von den »Müttern«, obwohl fast ein Drittel der Anwesenden Väter sind. Für das Gartenfest der Tagesstätte bittet sie um selbst gebackenen Kuchen und selbst gekochte Marmelade, und eine ehrenamtliche »Lesemutter« für den Vormittag könnte sie auch noch gebrauchen. An langen Herbstabenden laden die Erzieherinnen zum Basteln von Laternen ein, kurz vor Weihnachten sind die Adventskränze dran. Dass dazu kaum ein Vater erscheint, überrascht niemanden - und ist eigentlich auch ganz in Ordnung. Denn Männer, die sich tatsächlich einmischen, sind nicht überall ernsthaft erwünscht.

»Wo sind all die Väter hin, wo sind sie geblieben?« fragte kürzlich eine Fachveranstaltung einer Familienbildungsstätte - und brachte damit schon im Seminartitel einen Vorwurf an die Männer unter. Die Zusammenarbeit mit Vätern in frühpädagogischen Einrichtungen ist eine zähe Angelegenheit, viele ...

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