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Ecuador soll an Chevron Schadenersatz zahlen

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Quito. Im jahrelangen Rechtsstreit mit Ecuador hat der US-Energiekonzern Chevron einen Etappensieg errungen. Laut einem Urteil des Internationalen Schiedsgerichts in Den Haag hat Ecuador den Grundsatz der fairen Behandlung im Rahmen eines bilateralen Vertrags mit den USA zum Schutz von Investitionen verletzt, wie Chevron sowie ecuadorianische Medien am Freitag (Ortszeit) berichteten. Die Summe der Entschädigung steht noch nicht fest, laut Medienberichten handelt es sich voraussichtlich um einen Millionenbetrag. Der aktuelle Schuldspruch ist Teil einer Reihe von rechtlichen Auseinandersetzungen. Der Energiekonzern wird verantwortlich gemacht für schwere Umweltschäden durch die Ölförderung zwischen 1964 und 1992 entstanden. Von ecuadorianischen Gerichten wurde er zu 9,5 Milliarden Dollar Schadenersatz verurteilt. epd/nd

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