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Jemen-Dialog gescheitert

Huthi-Rebellen blieben von UN-Treffen fern

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Genf.Die geplanten Friedensgespräche zwischen der jemenitischen Regierung und den Huthi-Rebellen unter UN-Vermittlung sind gescheitert, noch bevor sie überhaupt begonnen haben. Es sei nicht gelungen, die Rebellen an den Verhandlungstisch zu bekommen, sagte UN-Vermittler Martin Griffiths am Samstag in Genf. Da Rebellenchef Abdulmalik al-Huthi in der Folge zum Widerstand gegen die Regierung aufrief, könnte der Konflikt in Jemen nun weiter eskalieren. »Wir haben es einfach nicht geschafft«, sagte Griffiths zum Fernbleiben der Huthis. Während die Regierungsdelegation bereits am Mittwoch angereist war, blieb die Rebellen-Delegation in der von ihnen kontrollierten jemenitischen Hauptstadt Sanaa.

Die Rebellen hatten drei Bedingungen für eine Anreise gestellt: Dass die Delegation in einem Flugzeug des Oman nach Genf geflogen wird, dass Verletzte von Sanaa aus in die omanische Hauptstadt Maskat geflogen werden, und die Garantie, nach den Friedensgesprächen in Genf nach Sanaa zurückkehren zu können. Zwar genehmigte das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis, das hinter der jemenitischen Regierung steht und den Luftraum des Landes kontrolliert, nach eigenen Angaben den Flug. Ein Vertreter der Regierungsdelegation warf den Rebellen aber vor, bei den auszufliegenden Verletzten handele es sich um Kämpfer.

Griffiths, der dritte UN-Jemen-Gesandte seit 2014, konnte nicht sagen, wann ein weiterer Gesprächsversuch unternommen werden soll. Er will nun nach Maskat und Sanaa reisen, um mit Vertretern der Huthi-Rebellen ein nächstes Treffen vereinbaren. AFP/nd

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