Werbung

Sanktionskrieg gegen Iran

Alexander Isele über traditionelle und moderne Schlachtfelder

  • Von Alexander Isele
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Präsident Ruhani: Sanktionskrieg gegen Iran

Ob der preußische Generalmajor Carl von Clausewitz auch in Teheran gelesen wird? Sein Primat, Krieg sei die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, wird bis heute ja nicht nur an Militärakademien auf der ganzen Welt gelehrt, sondern findet auch im Bereich der Unternehmensführung sowie im Marketing Anwendung. Clausewitz sagt, dass Krieg nur eine von mehreren Strategien ist, ein Ziel zu erreichen. Irans Präsident Ruhani hat recht, wenn er sein Land im Krieg mit den USA sieht: Natürlich versucht die Trump-Administration, das Land zu destabilisieren. Sie greift dabei auf alle möglichen nicht-militärischen Mittel zurück. So sehr die wirtschaftlichen Probleme Irans hausgemacht sein mögen, durch den Druck der USA werden sie multipliziert. Die Regierung steht - wirtschaftlich zunehmend isoliert - mit dem Rücken zur Wand.

Und trotzdem hört sich die Aussage Ruhanis befremdlich an, wenn gleichzeitig iranische Revolutionsgarden Kurden in Irak bombardieren und sie in Syrien den militärischen Angriff auf Idlib mit vorbereiten.

Ob beim Krieg mit Waffen oder mit Sanktionen: Es ist die Zivilbevölkerung, die am ärgsten leidet. Ob auf dem militärischen, wirtschaftlichen oder medialen Schlachtfeldern: Es ist längst an der Zeit, abzurüsten.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen