Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Neuer Streit um Schierker Seilbahn-Projekt

Schierke. Wegen des viel diskutierten Seilbahn-Projekts in Schierke (Sachsen-Anhalt) gibt es neuen Streit zwischen der Stadt Wernigerode und dem Umweltministerium in Magdeburg. Pläne des Ministeriums sehen vor, am Schierker Winterberg ein neues Schutzgebiet auszuweisen. Nach Ansicht der Stadt könnte dies das endgültige Aus für das Projekt bedeuten. »Diese Planungen stehen diametral dem langjährig verfolgten Ziel der touristischen Entwicklung des Ortes entgegen«, erklärte Oberbürgermeister Peter Gaffert (parteilos) am Dienstag. Das Umweltressort von Ministerin Claudia Dalbert (Grüne) widersprach. Die formale Ausweisung eines Schutzgebietes sei für den Schutzstatus nicht entscheidend. Von Bedeutung sei allein, dass es auf der betroffenen Fläche streng geschützte Lebensraumtypen gibt. Sollte die Seilbahn genehmigt werden und wären geschützte Arten und Lebensräume betroffen, müsste demnach ohnehin mit Klagen von Umweltschützern gerechnet werden. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln