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Weltkriegsbombe problemlos entschärft

Potsdam. Eine 250 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg konnte am Donnerstag ohne Probleme entschärft werden. Rund 3000 Menschen, die am Morgen ihre Wohnungen verlassen mussten, konnten gegen Mittag wieder zurückkehren. Um 11.41 Uhr meldete Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Vollzug, wie Stadtsprecher Jan Brunzlow sagte. Es habe keine besonderen Vorkommnisse gegeben. Der Zünder des Blindgängers englischer Bauart sei noch vor Ort unschädlich gemacht worden, hieß es. Es war der 191. Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg, der seit 1990 in der Landeshauptstadt entschärft wurde. Ein Sperrkreis von 800 Metern um den Fundort - ein ehemaliges Straßenbahndepot - war ausgewiesen worden. Nach der Entschärfung kehrten die Mitarbeiter der Staatskanzlei sowie mehrerer Ministerien, Landesämter und der Bundespolizei wieder in ihre Büros zurück. Etwa 300 Helfer waren im Einsatz und kontrollierten die Räumung des Areals. So wurden ab dem Morgen 215 Bewohner eines Pflegeheimes kurzzeitig in anderen Einrichtungen untergebracht. Busse, Straßenbahnen und Regionalzüge fuhren erst nach der Entschärfung wieder. Erst Anfang August war am gleichen Ort eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Diese musste jedoch kontrolliert gesprengt werden. dpa/nd

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