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Tausende demonstrieren gegen Rodung

Zeitgleich zur Demonstration räumt die Polizei weitere Baumhäuser / Aktivisten fordern Ende der Kohleverstromung

  • Lesedauer: 1 Min.

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Polizisten begleiten eine Demonstration und verhindern das Eindringen von Demonstranten in das «Gefahrengebiet Hambacher Forst», in dem die Räumung von Baumhäusern der Braunkohlegegner fortgesetzt wird.
Polizisten begleiten eine Demonstration und verhindern das Eindringen von Demonstranten in das «Gefahrengebiet Hambacher Forst», in dem die Räumung von Baumhäusern der Braunkohlegegner fortgesetzt wird.

Kerpen. Mehrere tausend Demonstranten haben am Sonntag am Hambacher Forst gegen die geplante Rodung des uralten Waldes demonstriert. Die Braunkohlegegner forderten auch einen schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Die Polizei sprach von mehr als 2000 Demonstranten. Beobachter vor Ort schätzten die Zahl auf mehrere tausend.

Viele hundert Autos aus zahlreichen Städten säumten die Wege, wie ein dpa-Reporter berichtete. Der Wald, in dem Einsatzkräfte weiter Baumhäuser der Umweltaktivisten räumten, wurde von der Polizei abgesperrt. Die Demonstranten konnten nur über Äcker und Wege am Rande des Waldes laufen. Einige von ihnen trugen junge Bäume mit sich, die sie in bereits gerodetem Gebiet anpflanzen wollten.

Der Energiekonzern RWE will im Herbst weite Teile des noch übrig gebliebenen Hambacher Forstes abholzen, um weiter Braunkohle baggern zu können. Der Wald gilt als Symbol des Widerstands gegen die Kohle und die damit verbundene Klimabelastung. dpa/nd

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