• Politik
  • Griechenland in der Krise

»Athen ist das neue Berlin«

Das Auslaufen des dritten Kreditprogramms lässt Griechenland aufatmen, zumindest ein wenig

  • Von Johanna Treblin, Athen
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Die Farbe ist abgeblättert, Risse ziehen sich durch die Fassade, die Jalousie hängt in Fetzen. Auf der anderen Straßenseite steht ein Tourist und hält sein Handy in Fotopose darauf. Das langsam verfallende Haus am Rande des Stadtviertels Psirri der griechischen Hauptstadt Athen ist nicht nur pittoresk - es lässt sich gemeinsam mit dem hübsch renovierten Nachbarhaus auch als Symbol für den Zustand der griechischen Wirtschaft und des Wohlstands der griechischen Bevölkerung deuten. Die weltweite Finanzkrise von 2008 ließ die griechische Wirtschaft besonders stark taumeln. 2010 erhielt Griechenland das erste Kreditprogramm vom Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Union. Seitdem war das Land weitgehend von den Kapitalmärkten abgekoppelt. Im Rahmen von insgesamt drei Kreditprogrammen flossen 288,7 Milliarden Euro an Darlehen an Griechenland. Das dritte Kreditprogramm lief am 20. August dieses Jahres aus.

Zwar hat sich die ...

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