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Gefährliche Fantasien

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Der israelische Historiker und Bestsellerautor Yuval Noah Harari, der an der Tagung der Zeitungsverleger am 25. September in Berlin teilnimmt, sieht die Verteidigung der liberalen Demokratie gegen Attacken »von religiösen und nationalistischen Fanatikern« mit gemischten Gefühlen. Das liberale Weltbild habe einige Fehler, sagte er gegenüber dpa. Es biete »keine Antworten auf die Fragen, die durch den Fortschritt bei künstlicher Intelligenz und Biotechnik aufgeworfen werden«. Trotzdem sei der Liberalismus vor Angriffe von Extremisten zu schützen: »Diese Fanatiker glauben an rückwärtsgewandte Fantasien, die weitaus gefährlicher und schädlicher sind als das liberale Weltbild.«

Zugleich beklagte der 42-jährige Geschichtsprofessor (»Eine kurze Geschichte der Menschheit«), dass der Einsatz gegen die alten Gefahren viele Kräfte binde: »Das ist eine der großen Belastungen, die durch die gegenwärtige Welle der Nostalgie entsteht: Sie zwingt uns, die alten Schlachten früherer Jahrhunderte noch mal zu kämpfen, anstatt uns auf die neuen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu konzentrieren.« Sein Buch »21 Lektionen für das 21. Jahrhundert« ist jetzt auf Deutsch auf dem Markt. dpa/nd

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