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Kritik an Finanzierung von Organspenden

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Berlin. Die Stiftung Organtransplantation (DSO) dringt auf Änderungen bei der Finanzierung von Organspenden. »Es kann nicht sein, dass Krankenhäuser Geld bekommen und trotzdem nicht einen einzigen Spender gemeldet haben«, sagte der geschäftsführende Arzt bei der DSO, Detlef Bösebeck, in dieser Woche. Bisher gebe es keine Kontrolle über die Arbeit der Entnahmekliniken und ihrer Transplantationsbeauftragten. Viele existierten nur auf dem Papier, die erforderliche Freistellung und Ausbildung habe nicht stattgefunden. Eine Analyse aller stationären Behandlungsfälle in Deutschland hatte ergeben, dass zwischen 2010 und 2015 zwar die Zahl potenzieller Organspender gestiegen war, diese jedoch zu selten in den Krankenhäusern erkannt und gemeldet wurden. Ein weiterer Systemfehler liegt laut einer Recherche des Rundfunks Berlin-Brandenburg darin, dass Kliniken über ein Computersystem am Jahresende die Anzahl verstorbener Patienten mit Hirnschädigung melden und dafür auch Geld bekommen. Das geschieht unabhängig davon, dass die Patienten als Spender in Frage kommen. So erhielt das Klinikum Frankfurt/Oder 2017 34 000 Euro ohne einen einzigen identifizierten Spender. AFP/nd

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