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Im Strudel eines genialen Wahnsinns

»Hellblade: Senua’s Sacrifice« (dt. Höllenklinge: Senuas Opfer) ist eine ebenso spannende wie irritierende Begegnung mit keltischen Mythen und nordischen Sagas. Die Handlung spielt zu Beginn des Wikingersturms auf das Abendland.

Das elektronische Spiel, das für Einzelspieler konzipiert ist, gehört zum Genre Action-Adventure. Allerdings stehen die virtuellen Kampfhandlungen nicht im Vordergrund. Sie werden dominiert von den Albträumen und Halluzinationen, die der Hauptfigur Senua, eine junge Keltenkriegerin, schwer zu schaffen machen. Auch die Gamer daheim dürften mitunter selbst in den Strudel des genial komponierten Wahnsinns hineingezogen werden. Die fantastischen Filmsequenzen entstanden im Motion Capture-Verfahren und wurden anschließend ins Game hinein programmiert.

Die Spieldauer schwankt zwischen sieben und neun Stunden. Neben dem Haupthandlungsstrang müssen Rätsel gelöst und Runensteine aufgespürt werden, was inhaltlich einer interaktiven Einführung in zentrale Motive von Edda und Völsunga saga gleich kommt.

Rund 500 000 Exemplare des Spiels wurden in den ersten drei Monaten verkauft. »Hellblade« ist damit der bisher größte künstlerische und kommerzielle Erfolg der 2000 gegründeten Spieleentwicklungsfirma Ninja Theory. gra

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