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Die Spree hängt am Tropf

Infolge der Trockenheit haben mehrere Landkreise die Wasserentnahme stark reglementiert

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

An und für sich ist der Campingplatz »SpreeCamp« bei Bagenz, einem Ortsteil von Neuhausen/Spree (Spree-Neiße) ein richtiges Urlaubsparadies. Doch in diesen letzten Sommertagen hat sich die Freude der wenigen im Schatten der Kiefern und Birken ausharrenden Caravanfreunde stark eingetrübt. Vom Ufer des für sein sauberes Wasser gepriesenen Spremberger Stausees weht es modrig herüber, die Wasserlinie hat sich weit vom feinen Sandstrand zurückgezogen, einige Boote und selbst die Schwimmer der Steganlage sitzen auf Grund, und im brackigen Uferwasser geht schon seit Wochen niemand mehr baden.

»Das kommt von der langen Trockenheit«, sagt Frau Namiss, die mit einer Kollegin an der Rezeption die Stellung hält. Sie trägt das Dilemma mit Fassung, allzu groß seien die Einbußen des Betriebs, der am jenseitigen Seeufer in Klein Döbbern noch ein zweites Feriendorf unterhält, nicht. Bis Ende August sei auch der Badebetrieb nicht eingeschränkt gewe...


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