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Klamme Versicherer müssen Erträge abführen

Berlin. Die wegen drohender Finanzprobleme unter intensiverer Aufsicht stehenden deutschen Lebensversicherer haben nach Angaben der Bundesregierung weiter Gewinne an ihre Mutterkonzerne abgeführt. Allein im vergangenen Jahr haben die 34 betroffenen Versicherer 276 Millionen Euro über Gewinnabführungsverträge weitergeleitet, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion hervorgeht. 2016 beliefen sich Gewinnausschüttungen demnach auf 131 Millionen Euro, 2008 waren es 30 Millionen Euro. Grünen-Experte Gerhard Schick kritisierte, die Lebensversicherer hätten in den vergangenen Jahren »fleißig« und »in sehr deutlich steigendem Ausmaß« vom Instrument der Gewinnabführungsverträge Gebrauch gemacht, statt das Eigenkapital zu stärken. Zuvor hatte der »Spiegel« aus der Regierungsantwort zitiert. dpa/nd

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