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Trotzdem Klimakiller

Simon Poelchau über die Ankündigung von Porsche, künftig keine Dieselfahrzeuge mehr bauen zu wollen

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: 1 Min.

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Diesel-Skandal: Trotzdem Klimakiller

So kann man auch mit dem Problem chronisch Abgasgrenzwerte überschreitender Dieselautos umgehen: Porsche kündigt an, künftig keine Diesel mehr bauen zu wollen. Derzeit hat der Autobauer zwar sowieso keine Stickoxidschleudern im Angebot. Doch hat seine Entscheidung, auch in Zukunft keine Diesel mehr zu bauen, nichts mit Umweltschutz zu tun.

Auch wenn der Skandal um manipulierte Abgaswerte dem Nobelkarossenbauer Probleme bereitet hat, so ließ Porsche-Chef Oliver Blume bei der Bekanntgabe seines Plans keinen Zweifel über die eigentlichen Gründe für seine Entscheidung. Man wolle die Autos in Zukunft noch mehr auf Leistung und Effizienz trimmen, sagte der Manager. Der Autobauer will also seinen Kunden, die zu viel Geld haben, weiterhin das anbieten, was sie wollen: überteuerte Statussymbole, mit denen sie sich auf der Straße fühlen können wie Formel-1-Fahrer.

Zwar erklärt Porsche auch, dass bis 2025 jedes zweite Neufahrzeug ein Hybrid oder ein reines Elektroauto sein könne. Doch ob das Versprechen tatsächlich eingehalten wird, bleibt abzuwarten. Bis dahin produziert der Konzern weiterhin Spritzschleudern, die, auch wenn sie keine Stickoxidgrenzwerte mehr reißen, weil sie Benziner sind, wahre Klimakiller sind.

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