Werbung

Ein Freund, ein guter Freund

Hans-Georg Maaßen kann weiter auf die Unterstützung von Horst Seehofer zählen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Die Koalitionsspitzen haben am Wochenende erneut über die Zukunft von Hans-Georg Maaßen verhandelt. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zeigte sich in der »Süddeutschen Zeitung« zuversichtlich über die Einigungschancen. Er schloss eine Entlassung des bisherigen Verfassungsschutzpräsidenten in der »Bild am Sonntag« aus. SPD-Chefin Andrea Nahles hatte allerdings auch keine entsprechenden Forderungen gestellt.

»Momentan sind wir nach meiner Einschätzung auf gutem Weg«, sagte Seehofer der »SZ«. Nach Medienberichten gibt es auch in der SPD optimistische Einschätzungen. Denkbar sei, dass Maaßen nicht zum Staatssekretär im Bundesinnenministerium befördert werde, sondern dort eine andere Funktion übernehme, etwa als Sonderkoordinator. Diese Lösung hätte die Folge, dass Bau-Staatssekretär Gunther Adler (SPD) seinen Posten behalten könnte.

Die »Bild«-Zeitung schrieb, es bahne sich an, dass Maaßen ins Innenministerium wechselt, dort aber weiterhin in seine bisherige Besoldungsstufe B9 eingruppiert werde. Von der Funktion her solle er jedoch »die Position eines Staatssekretärs ausüben«, berichtete das Blatt ohne nähere Quellenangabe. Formal würde Maaßen damit nicht befördert.

Die Spitzen der Koalition hatten sich am Dienstag darauf verständigt, Maaßen abzulösen und ihn zum Staatssekretär im Innenministerium zu befördern. Nach Protesten in der SPD dagegen wandte sich Nahles an die Parteichefs von CDU und CSU, Angela Merkel und Seehofer, und bat um Neuverhandlungen im Fall Maaßen. Kanzlerin Merkel kündigte eine Lösung an diesem Wochenende an.

Maaßen war wegen eines Interviews in die Kritik geraten, in dem er die Echtheit eines Videos zu Ausschreitungen in Chemnitz angezweifelt und bestritten hatte, dass es dort Hetzjagden gegeben hatte. Agenturen/nd Seite 2

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen