Tiefseebergbau beginnt im Pazifik

Ein kanadischer Konzern will bereits Ende 2019 am Meeresgrund Rohstoffe abbauen

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In der Tiefsee lagern unermessliche Schätze: Kupfer, Nickel und Gold, dazu seltene Erden, die für Handys, E-Autos oder 3D-Drucker benötigt werden. Die Schätze locken Bergbaukonzerne aus aller Welt an. Wegen der stark zunehmenden Nachfrage vor allem aus den schnell wachsenden Industrieländern Asiens und wegen des langfristigen Trends zu steigenden Metallpreisen werden die mineralischen Rohstoffe aus der Tiefsee attraktiver.

Als Pionier gilt das kanadische Unternehmen Nautilus Minerals. Es bereitet seit Jahren im Südpazifik den Tag X vor. Bereits 2019 soll nun in den Gewässern der Bismarcksee vor Papua-Neuguinea der weltweit erste kommerzielle Tiefseebergbau starten. Vor Ort hat das Projekt mit dem Namen »Solwara 1« zu Protesten in den betroffenen Küstengemeinden geführt. Kritiker fürchten Auswirkungen auf Ökosysteme und Fischerei.

Eine Forschungslizenz für das Gebiet hatte Nautilus bereits 1997 von der Regierung Papua-Neuguine...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 629 Wörter (4506 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.