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Brechen mit der machistischen Kooperation

Miguel Matías Barboza über antipatriarchale Männer und die feministische Bewegung in Argentinien

  • Von Kai Münch
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

In Argentinien ist die neue feministische Bewegung rund um »Ni una menos« (Nicht eine weniger) und der nationalen Kampagne zum Recht auf Abtreibung die dynamischste soziale Bewegung derzeit. Wie fügt sich das »Kollektiv der antipatriarchalen Männer« in dieses Panorama ein?

Mit unserem 2012 gegründeten Kollektiv wollen wir dazu beitragen, den Kampf gegen das Patriarchat zu unterstützen. Wir verstehen dieses als ein asymmetrisches Unterdrückungsverhältnis, das auf einer ungleichen Machtverteilung entlang der Geschlechter basiert. Wir wollen kollektive Orte der Reflexion schaffen, um eine Veränderung zu bewirken. Es geht uns als Personen, die sich selbst als Männer begreifen, oder als solche von anderen eingestuft werden, dabei um eine Reflexion der Rolle, die uns in der patriarchalen Gesellschaft zugeteilt wird. Eine Machtposition, mit der wir selbst nicht einverstanden sind.

In unserer Organisierung greifen wir die historische...


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