Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Sachsens SPD hofft auf Gemeinschaftsschule

Dresden. Die SPD ist vom Erfolg des Volksantrages für eine Gemeinschaftsschule in Sachsen überzeugt. »Viele Sachsen verbinden aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen eher positive Gefühle mit längerem gemeinsamen Lernen. Ich bin optimistisch: Die Gemeinschaftsschule wird kommen«, sagte SPD-Chef Martin Dulig am Donnerstag in Dresden und sprach von einer »sanften Revolution«. Denn die neue Schulart soll lediglich als Option ins Schulgesetz und würde das sächsische Schulsystem nicht generell in Frage stellen. Seit kurzem sammelt ein breites Bündnis Unterschriften für den Volksantrag zur Einführung der Gemeinschaftsschule. Danach sollen das Schulgesetz und das Gesetz über Schulen in freier Trägerschaft um die neue Schulart ergänzt werden. Das Ziel besteht darin, Kinder nicht schon nach der vierten Klasse, also nach der Grundschule, zu trennen. Grüne und LINKE unterstützen den Vorstoß. Auch die AfD hatte sich für ein längeres gemeinsames Lernen ausgesprochen, allerdings nicht in einer Gemeinschaftsschule bis zur Klasse 12. Dulig bedauerte, dass der Koalitionspartner CDU die Schulart bislang ablehnt. Die ersten Reaktionen aus der Union seien nach »altem Muster« erfolgt. Es gebe aber auch Stimmen aus der CDU, die für eine Öffnung plädierten. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln