Werbung

Deutlich mehr Abschiebungen in Maghrebstaaten

Algerien, Marokko und Tunesien kooperieren mit Deutschland

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Berlin. Die Zahl der Abschiebungen nach Tunesien, Algerien und Marokko ist deutlich gestiegen. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bestätigte am Montag in Berlin einen entsprechenden Bericht der »Bild«-Zeitung. Demnach konnte inzwischen bei allen drei nordafrikanischen Ländern erreicht werden, dass die Identifizierung ihrer Staatsbürger »auf der Basis des Austauschs von biometrischen Daten in elektronischer Form erfolgt«.

Laut Innenministerium erhöhte sich die Zahl der Abschiebungen nach Marokko von 61 im Jahr 2015 auf 634 im vergangenen Jahr. Nach Algerien wurden 2015 noch 57 Menschen abgeschoben, 2017 waren es 504. Im Fall Tunesiens stiegen die Abschiebezahlen von 17 im Jahr 2015 auf 251 im vergangenen Jahr. Die Bundesregierung will die Liste der »sicheren Herkunftstaaten« um die Maghreb-Staaten und Georgien erweitern, obwohl dort schwere Menschenrechtsverletzungen begangen werden. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen