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Zwei Seiten einer Medaille

Simon Poelchau über die Warnung des IWF vor einer neuen Finanzkrise und der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: 1 Min.

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Zehn Jahre ist es her, da krachten die Finanzmärkte im Zuge der Krise zusammen. Es ist bezeichnend, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) jetzt nicht nur vor neuen Risiken wie den Immobilienblasen in Weltstädten sowie den Handelsstreitigkeiten warnt, sondern dass gleichzeitig auch der IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld darauf aufmerksam macht, dass die Kluft zwischen Arm und Reich weiter zunimmt.

Nicht nur, dass die wachsende Ungleichheit eine Folge der vorherrschenden Krisenbewältigungsstrategie ist, welche die Kosten der Krise auf die einfache Bevölkerung abwälzte. Auch verweist der IWF auf wachsende Schulden als ein Risiko für eine nächste Finanzmarktkrise. Dabei sind Schulden nicht nur Verbindlichkeiten der Schuldner, sondern auch Forderungen der Gläubiger. Genauso wie es Arme gibt, weil der Reichtum ungleich verteilt ist, gibt es Schuldner, weil es Gläubiger gibt.

Insofern wäre ein Schuldenschnitt, was zum Beispiel auch im Rahmen der Eurokrise für Griechenland gefordert wurde, vielleicht eine Möglichkeit die Welt wieder stabiler zu machen. Doch denkt an eine solche radikale Umverteilung niemand, weil es die Prinzipien des Kapitalismus mehr infrage stellen würde als die nächste Finanzkrise.

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