• Politik
  • russische Menschenrechtsorganisation Memorial

»Die Mehrheit der Opfer des Stalinismus ist sozial isoliert und öffentlich kaum präsent«

Robert Latypow von der Menschenrechtsorganisation Memorial über die Rolle der Vergangenheit im gegenwärtigen Russland

  • Von Felix Jaitner
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Bei Perm steht das einzige erhaltene Arbeitslager auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion.

Die Arbeit von Menschenrechtsorganisationen in Russland ist Gegenstand heftiger politischer Debatten. Die Regierung begründet ihr zunehmend repressives Vorgehen mit dem Vorwurf, Organisationen wie Memorial würden im Interesse westlicher Staaten, allen voran der USA, agieren. Was macht denn Memorial eigentlich?

Die Organisation Memorial ist keine politische Partei. Obwohl es uns oft vorgeworfen wird, wollen wir keine politische Macht. Wir beschäftigen uns mit der schwierigen Geschichte Russlands. Dabei versuchen wir aufzuklären, auf die Gefahren eines totalitären Systems hinzuweisen und darauf, wohin ein solches System führen kann.

Was bedeutet das konkret für die alltägliche Arbeit?

Wir bemühen uns besonders um die aktive Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger. Wir gehen in Schulen, organisieren Sommerlager und Workshops - auch mit internationaler Beteiligung. Für uns ist es sehr wichtig, dass die Leute an der Erinnerungsar...

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