Werbung

Flüchtlinge misshandelt - Prozess gegen Wachleute in Nordrhein-Westfalen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Siegen. Nach den Misshandlungen von Flüchtlingen in einer Notunterkunft im Siegerland beginnt Mitte November ein Massenprozess gegen 32 der mehr als drei Dutzend Angeklagten, die meisten von ihnen Wachleute. Sie sollen zwischen Dezember 2013 und September 2014 Flüchtlinge gedemütigt oder misshandelt und ihre Übergriffe mit dem Handy dokumentiert haben, wie das Landgericht Siegen mitteilte. Vor gut vier Jahren hatten die Handyfotos und eine Videoaufnahme der Misshandlungen durch private Wachleute in der ehemaligen Kaserne für Empörung gesorgt. Ermittler stießen zudem auf eine Vielzahl weiterer möglicher Übergriffe durch das Sicherheitspersonal des Heimes. Den Angeklagten wird vorgeworfen, Flüchtlinge teilweise mehrere Tage lang in sogenannte Problemzimmer gesperrt zu haben, wenn diese zum Beispiel gegen die Hausordnung verstoßen, geraucht oder Alkohol getrunken hatten. In diesen Räumen seien sie auch genötigt, misshandelt und bestohlen worden. Mit teils brutalen Sanktionen habe die Anzahl der zu meldenden Vorfälle in der Einrichtung möglichst gering gehalten werden sollen, teilte das Landgericht mit. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen