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Versuchen Sie doch, das mal zu beschreiben!

Seit nahezu vierzig Jahren existiert diese Band jetzt schon, wobei »Band« eigentlich nicht der ganz geeignete Begriff ist: Die 1979 gegründete holländische Gruppe verstand sich stets als anarchistisches Musikkollektiv. (Liebe jüngere Leserinnen und Leser: Bitte in guten Geschichtsbüchern nachlesen, worum es sich dabei handelt, danke.) Die Genrezuweisung »Punk« wurde von der Gruppe logischerweise auch entsprechend freisinnig interpretiert. Im Mittelpunkt stand also stets die Idee, musikalisches Schubladendenken zu überwinden: Der klassische Punkrockgedanke, freie Improvisation und Free-Jazz-Elemente wurden miteinander verschmolzen, und das gleichberechtigte Zusammenspiel der Beteiligten war in der Gruppe stets von größter Bedeutung. Berührungsangst mit musikalischen Traditionen aus anderen Teilen der Welt gibt es nicht. Wiederholt arbeiteten The Ex, von deren Urbesetzung allein die Gitarristin Terrie Hessels übrig geblieben ist, etwa auch mit Folkmusikern aus Ghana, Äthiopien oder Kongo zusammen. Der erste Satz eines vor einigen Jahren im britischen »Guardian« erschienenen Artikels über The Ex lautete: »Try to describe the Ex and you have a problem.« Tja, so ist das wohl. tbl

Foto: Katherina Bornefeld/CC BY-SA 4.0

Konzert: The Ex/Moon Relay, 17.10., 21 Uhr, im »Arkaoda«, Karl-Marx-Platz 16, Neukölln.

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