»Ich muss nicht den Oberschlauen spielen«

Der LINKE-Politiker Hans Modrow über seine Gespräche zum Korea-Konflikt in Peking, Pjöngjang und Seoul

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.
Als Gast in der Berliner Botschaft Nordkoreas zum 70. Jahrestag der Staatsgründung: Hans Modrow, neben ihm der Botschafter Pak Nam-yong

Hans Modrow, Sie waren kürzlich im Fernen Osten, in China und in den beiden koreanischen Staaten. Auf wessen Initiative?

Zunächst aufgrund der alten Kontakte, die ich in dieser Region habe. In China war ich jetzt zum zwölften Mal, da entsteht Vertrauen. In Nordkorea kam die Einladung vom Außenpolitik-Verantwortlichen im Politbüro. Und im Süden lief es über die Universität in Seoul und andere Institute.

Offenbar gibt es dort Interesse an Ihren Erfahrungen mit staatlicher Teilung und Vereinigung. Sind die Umstände dessen, was vor 30 Jahren in Deutschland passiert ist, vergleichbar mit der Situation auf der koreanischen Halbinsel?

Sie sind natürlich nur schwer vergleichbar. Aber es gibt eine Gemeinsamkeit: Die Grenzziehung zwischen den koreanischen Staaten am 38. Breitengrad geht auch auf die Potsdamer Konferenz kurz nach Endes des Zweiten Weltkriegs zurück. Das Land wurde geteilt in eine sowjetische und eine amerikanische ...

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