Die bitteren Lehren von Minamata

In der japanischen Stadt wurden vor 50 Jahren die schlimmen Folgen von Quecksilbervergiftungen offensichtlich

  • Von Rudolf Stumberger, Minamata
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Gedenken in Minamata: Quecksilberkugeln rollen symbolisch ins Meer

Wenn eine Stadt Namensgeber für eine Krankheit wird, dann bedeutet das nichts Gutes für die Einwohner. Minamata ist eine kleine Stadt mit rund 25 000 Einwohnern an der Westküste von Kyushu, der südlichsten der fünf Hauptinseln von Japan. Der Ort in der Präfektur Kumamoto besteht vor allem aus der langgezogenen Hauptstraße mit ihren Kaufhäusern und anderen Läden. Unten am Hafen stehen noch immer die alten Fabrikgebäude und nicht weit davon ein moderner Baukomplex mit benachbarter großen Rasenfläche. Wir fragen auf Japanisch eine kleine Frau, die auf der Straße mit einer Einkaufstasche unterwegs ist, nach dem Weg zum Minamata-Museum: »Doko ni minamata no hakubutsukan des ka?«. »Geradeaus in Richtung Hafen und dann rechts die Treppe rauf«, antwortet sie.

Hier in Minamata entstand 1971 ein Foto, das um die Welt ging: Ryoko Uemura badet ihre behinderte Tochter Tomoko in einem traditionellen japanischen Bad. Der Fotograf war Eugene W. S...

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