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Jusos wollen im Vorstand mitbestimmen

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Potsdam. Angesichts magerer Umfragewerte der Brandenburger SPD wollen die Jungsozialisten nun im Landesvorstand der Partei mit entscheiden. Mit den stellvertretenden Juso-Landesvorsitzenden Annemarie Wolff und Magnus Pötter sowie dem Juso-Innenexperten Florian Görner haben die Jungsozialisten gleich drei Kandidaten für die Vorstandswahlen beim Landesparteitag am 17. November nominiert, wie Landesgeschäftsführer Chris Mellack am Samstag mitteilte. Derzeit seien keine aktiven Jusos im Landesvorstand vertreten.

Ein bloßes »Weiter so!« dürfe es angesichts des Zustands der Partei auch in Brandenburg nicht geben, sagte der Juso-Landesvorsitzende Michael Hantzsche der Deutschen Presse-Agentur. Bislang seien er und seine Co-Vorsitzende Rica Eller lediglich beratende Mitglieder im Vorstand ohne Stimmrecht. »Es gibt eine starke Bewegung in der Partei mit dem Wunsch nach Erneuerung und da wollen wir uns einbringen«, betonte Hantzsche. »Unser Bundesvorsitzender Kevin Kühnert ist schließlich ein Gesicht dieser Bewegung.«

»Die SPD braucht nach wie vor - auch in Brandenburg - eine Erneuerung«, betonte auch Eller. Themen und Anliegen junger Menschen könnten am besten junge Menschen selbst vertreten, meinte sie. »Wir sind sicher, dass die SPD Brandenburg Vorreiter bei der Erneuerung der Partei sein wird und die jungen Menschen mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten eine starke Stimme im neuen Landesvorstand haben werden.«

SPD-Generalsekretär Erik Stohn verwies auf Anfrage darauf, dass es neben ihm auch noch weitere Vorstandsmitglieder im Alter der Jungsozialisten gebe, das bis zum 35. Lebensjahr reicht. Insofern seien junge Parteimitglieder in dem Führungsgremium durchaus vertreten. »Aber das ist ein Wahlamt und es ist zu begrüßen, wenn sich viele Mitglieder an der Wahl beteiligen«, sagte Stohn. dpa/nd

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