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Koordiniert gegen Invasion der Ambrosia

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Potsdam. Mit einem Ambrosia-Beauftragten will Brandenburg die starke Ausbreitung der Allergie-Pflanze in den Griff bekommen. Seit Oktober ist die Stelle besetzt, sie ist im Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung angesiedelt, teilte das Umweltministerium mit.

Vor allem in Südbrandenburg plagt die Ambrosia-Blüte im Sommer Allergiker. Die Pflanze wächst unter anderem auf Äckern, Brachflächen und sogar an Straßenrändern in Wohngebieten. Schon kleine Pollenkonzentrationen können zu Asthma, tränenden Augen oder Hautrötungen führen. Betroffene Regionen hatten beim Land in der Vergangenheit fehlende Unterstützung beklagt.

Der Ambrosia-Beauftragte solle Strategien gegen eine weitere Ausbreitung der Pflanze entwickeln und ressortübergreifende Maßnahmen koordinieren. Er soll auch Handlungsempfehlungen überarbeiten.

Ambrosia (Beifußblättriges Traubenkraut) wurde vor mehr als 150 Jahren aus Nordamerika eingeschleppt. dpa/nd

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