Werbung

Caravan statt Wohnheim

MEINE SICHT: Jérôme Lombard wünscht sich mehr Ein-Raum-Wohnungen in der Hauptstadt

  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Studenten in Berlin: Caravan statt Wohnheim

Werden Campingwagen die Wohnraumprobleme für Studierende lösen? Eher unwahrscheinlich. Dennoch war die Aktion des Onlinevermieters für Wohnmobile, »Campanda«, einen Studenten für eine Woche in einem Caravan wohnen zu lassen, ein kreatives Proteststatement gegen den Senat. Denn der ist für die Wohnungsnot der Studierenden verantwortlich, hat er doch viel zu lange nicht in den Wohnungsneubau investiert.

Bereits 2013 hatte Ex-Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) versprochen, dass das Studierendenwerk bis zu 5000 neue Wohnungen bauen wird. Das Studierendenwerk war dieser Größenordnung nicht mehr gewachsen. Es baut derzeit an zwei neuen Standorten, an denen insgesamt 130 Wohnheimplätze mehr entstehen sollen. Die versprochenen 5000 Studierendenwohnungen sollen dafür die landeseigenen Bauunternehmen schaffen. Doch viele der geplanten Vorhaben befinden sich noch immer in der Projektphase. Wann die Wohnungen bezugsfertig sein werden, ist offen. Angesichts der Rekordzahl an Studierenden klopft sich der Senat auf die Brust. Doch wo die vielen jungen Leute wohnen sollen, hat man geflissentlich vergessen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen