Angolas viele Baustellen

Der seit einem Jahr amtierende Präsident João Lourenço geht gegen die Korruption vor und steht vor schwierigen Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds

  • Von Christa Schaffmann
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Das vorläufige Zeugnis für João Lourenço ist beachtlich: Nach gut einem Jahr im Amt bescheinigen selbst ursprünglich sehr skeptische Nichtregierungsorganisationen dem neuen Präsidenten Angolas eine mutige Politik, mutiger als die seiner Amtskollegen Cyril Ramaphosa in Südafrika und Emmerson Mnangagwa in Simbabwe. Lourenço, der in der Sowjetunion studiert hat, später General in den angolanischen Streitkräften wurde und zuletzt als Verteidigungsminister amtierte, erwies sich vom ersten Tag an nicht als die Marionette seines Vorgängers Eduardo dos Santos, die viele in ihm bei seiner Kandidatur gesehen hatten.

Um ein endgültiges Urteil über seine wahren Ziele im Amt fällen zu können, sei es jedoch noch immer zu früh, sagte Frei Julio Goncalves Candeiro, Direktor des »Centro MOSAIKO - Instituto para Cidadania in Luanda« bei der Herbsttagung der Angolarunde deutscher Nichtregierungsorganisationen im Oktober in Berlin. Unter Skeptikern hält s...

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