• Berlin
  • Öffentlicher Nahverkehr

Hurra, die Straßenbahn ist da

Das ist angesichts fehlender Wagen und Fahrer in Städten nicht mehr selbstverständlich.

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Feierliche Stimmung im Betriebshof der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn (SRS). Sekt und Schnittchen stehen bereit und sogar die Brandenburgische Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) ist aus Potsdam angereist. Grund ist ein neuer Straßenbahnzug, der am Mittwoch den Betrieb auf der Überlandstrecke zwischen dem Berliner S-Bahnhof Friedrichshagen und Alt-Rüdersdorf 14 Kilometer weiter östlich aufnahm. »Zuletzt wurden 1924 für unseren Betrieb Fahrzeuge auf dem Stand der Technik beschafft, danach gab es nur Provisorien«, sagt SRS-Geschäftsführer Detlef Bröcker. Anfang kommenden Jahres soll ein zweiter Wagen folgen, damit sollen ab Frühjahr planmäßig alle Fahrten mit wenigstens zum Teil niederflurigen Fahrzeugen durchgeführt werden können. Ein Segen für Rollstuhlfahrer, Gebrechliche und jene, die mit Kinderwagen unterwegs sind. Immerhin eine Million Fahrgäste nutzen die SRS pro Jahr.

Möglich gemacht hatte das der Brandenburger ...


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