Die Kriterien schenkelklopfender Pennäler

Was die jüngste Wissenschaftssatire um die Gender Studies zeigt - und was nicht.

  • Von Floris Biskamp
  • Lesedauer: ca. 11.0 Min.

Wissenschaft könnte so schön sein: Menschen in weißen Kitteln beforschen die Natur - und ernst dreinblickende Personen, die vor Bücherregalen Interviews geben, untersuchen Kultur und Gesellschaft. Zusammen vermehren sie das Wissen der Menschheit immer weiter und weiter. Alle paar Tage können Zeitungen dann vermelden, eine neue Studie der Universität Soundso habe dieses oder jenes herausgefunden - wie das Universum entstanden ist, wann welche Teile der Erde warum im Meer versinken, welche Nahrungsmittel inwiefern ungesund sind, was im Leben glücklich macht oder wer warum die AfD wählt. Fernsehmagazine zeigen Menschen in weißen Kitteln oder vor Bücherregalen, das Publikum nickt anerkennend und weiß fortan ein bisschen mehr über die Welt.

So stünde der Gesellschaft ein ständig wachsender Schatz von knallharten Fakten zur Verfügung. Dank dieser Fakten könnte das Publikum nicht nur immer besser ausgestattete Smartphones nutzen und sich...


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