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In allen Branchen steigt die Nachfrage

Die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland hat im September ein neues Rekordniveau erreicht. Firmen und Behörden suchten so viele Mitarbeiter wie nie zuvor seit Beginn der Datenerfassung durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) in 2005. Der Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften, der sogenannte Stellenindex BA-X, lag im September mit 257 Punkten fünf Punkte über dem Vormonatswert und 13 Punkte höher als im Vorjahr. Im Dezember 2017 war der Index erstmals über die 250-Punkte-Rekordmarke geklettert und hatte seither stets über diesem Wert gelegen.

Dabei habe die Zahl der offenen Stellen in nahezu allen Branchen zugenommen, dabei besonders stark unter anderem im Bereich der Unternehmensdienstleistungen, im Handel sowie bei Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik. Auch in der öffentlichen Verwaltung sei die Stellenbesetzung schwierig.

Nur versichert beim Betriebssport

Arbeitnehmer sind während des Betriebssport gesetzlich unfallversichert. Das gilt aber nur, wenn dieser mindestens einmal pro Monat stattfindet. Darauf weist die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hin. Voraussetzung ist außerdem, dass das Unternehmen das Training organisiert - zum Beispiel, indem es den Sportraum bereitstellt. Auch sollten beim Betriebssport im Wesentlichen Mitarbeiter der Firma mitmachen. Die Sportart wiederum spiele keine Rolle, der Spaß an der Bewegung muss jedoch im Vordergrund stehen. Wettkämpfe seien nicht versichert.

Bei der beruflichen Weiterbildung große regionale Unterschiede

Bei der Weiterbildung gibt es einer Studie der Bertelsmann Stiftung zufolge große regionale Unterschiede. Im Durchschnitt bildet sich zwar jeder achte Deutsche ab 25 Jahren mindestens einmal im Jahr beruflich fort (12,2 Prozent).

Der Weiterbildungsatlas zeigt, dass Geringqualifizierte, also Menschen ohne berufsbildenden Abschluss, besonders selten von Weiterbildungen profitieren. Lediglich 5,6 Prozent der Geringqualifizierten im Alter von 25 bis 54 bildeten sich weiter, obwohl sie theoretisch besonders von Fortbildungen profitieren könnten. Auch unter den Armen im zentralen Erwerbsalter bilden sich nur 7,7 Prozent weiter.

Im Ländervergleich erreichte Baden-Württemberg die höchste Weiterbildungsquote mit 15,3 Prozent. Es folgen Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen (13 Prozent). Die niedrigsten Werte haben Berlin und Bremen (je 10,5 Prozent) sowie als Schlusslicht das Saarland (7,8 Prozent). Auch Nordrhein-Westfalen liegt mit 10,7 Prozent im unteren Drittel.

Zu häufig würden der Wohnort und die lokale Wirtschaftskraft über die Weiterbildung entscheiden. Doch gerade in wirtschaftlich schwächeren Regionen würde die Fortbildung die Chancen auf einen guten Arbeitsplatz verbessern.

Nicht immer Sonderurlaub für Beerdigung

Der Arbeitgeber ist nicht in jedem Fall verpflichtet, seinem Mitarbeiter für eine Beerdigung Sonderurlaub zu gewähren. Zum einen kommt es darauf an, wie nah das Verhältnis zwischen Mitarbeiter und dem Verstorbenen war, so der Arbeitsrechtler Johannes Schipp vom Deutschen Anwaltverein. Handelt es sich um Kinder, Eltern, Partner oder Geschwister (Verwandte ersten Grades) ist nach Paragraf 616 Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) eine vorübergehende Verhinderung gerechtfertigt. Der Arbeitgeber muss dann auch weiter die Vergütung zahlen. Bei den Großeltern und Schwiegereltern, also Verwandten zweiten Grades, kann der Arbeitgeber den Sonderurlaub unter Umständen versagen. Agenturen/nd

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