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Die andere Richtung

»Zonic« wird 25

  • Von Christof Meueler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die »Spex« ist tot, das »Zonic« lebt. Ende Dezember soll das letzte Heft des einst wichtigen Musikmagazins erscheinen, das »Zonic«, feiert diesen Monat seinen 25. Geburtstag. Das ist der Unterschied zwischen dem Musikgeschäft, das sich »Popkultur« nennt und immer schlechter läuft und der Idee, selbst zu bestimmen, was man möchte und was nicht. Oder wie es der Punkpionier und Underground-Impresario Alfred Hilsberg formuliert hat: »Das wichtigste Kapital ist der eigene Kopf«.

Das »Zonic« wurde 1993 in Greifswald als Fanzine für »Kulturelle Randstandsblicke & Involvierungsmomente« gegründet. Es kümmerte sich vorrangig um die Musik des Ostens und lenkte seinen Randstandsblick »von der DDR-Szene aus auf den größeren Ex-Bruderländer-Kontext«, wie der Herausgeber Alexander Pehlemann einmal schrieb. Das machte und macht sonst niemand, ein Alleinstellungsmerkmal.

Der Osten schaute früher auf den Westen, doch der schaute nie zurück...


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