Tod auf Raten

Folge 142 der nd-Serie »Ostkurve«: Der FC Rot-Weiß Erfurt hält nur mit Mühe den Spielbetrieb aufrecht. Die Abspaltung der Profiabteilung ist umstritten.

  • Von Michael Kummer, Erfurt
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Sportlich läuft es für den FC Rot-Weiß Erfurt unter dem neuen Trainer Thomas Brdaric besser. Seit 10 Spielen ist die Mannschaft in der Regionalliga Nordost ungeschlagen, steht auf dem 4. Tabellenplatz und spielt attraktiven Fußball. Die im Schnitt knapp 4000 Zuschauer bekommen wieder etwas geboten, wenn sie ins Steigerwaldstadion gehen. Planvoller Spielaufbau, schnelles Flügelspiel, Torchancen – das hatten sie seit Jahren kaum gesehen. In den bisherigen 15 Saisonspielen konnte der FC Rot-Weiß immerhin 24 Tore schießen und gleichzeitig eine der besten Abwehrreihen bieten. So fällt es einfacher, den dringend notwendigen Schulterschluss zwischen Fans und Mannschaft nach dem Abstieg und der eingeleiteten Insolvenz wieder herzustellen.
Denn sportlich und finanziell war die vergangene Saison für den Klub ein Desaster. Abgeschlagen auf dem letzten Platz der 3. Liga offenbarte nicht nur die Mannschaft fehlende Qualität. Im Verein ging es seit...

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