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Flüchtlingsbehörde beklagt Überlastung

Zu viel Arbeit, zu wenig Personal - der Personalrat des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) hat sich über Missstände in der Behörde beklagt. Das geht aus Berichten in den Tageszeitungen »Berliner Zeitung« und »Tagesspiegel« hervor. Die Blätter berufen sich auf einen offenen Brief des LAF-Personalrats an alle Fraktionen des Abgeordnetenhauses, in dem sie von Senat und Parlament mehr Unterstützung fordern. Zugleich gibt es nach Angaben der »Berliner Zeitung« im Oktober einen Anstieg bei den Flüchtlingszahlen im Vergleich zu den Vormonaten. Mehr als 160 Stellen fehlten dem LAF zur Zeit, heißt es. Pro Tag solle jeder Mitarbeiter eigentlich acht Fälle bearbeiten, tatsächlich seien es aber bis zu 20. Die Folge: Statt zwei bis drei Tage müssten Flüchtlinge teils drei Wochen oder noch länger auf ihre Erstregistrierung warten. Das LAF prüfe derzeit, ob die Mitarbeiter auch samstags auf freiwilliger Basis arbeiten können. dpa/nd

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