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DR Kongo: Mit sauberem Trinkwasser gegen Krankheiten

  • Von Luise Will
  • Lesedauer: 2 Min.

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Mit der kongolesischen Partnerorganisation UGEAFI entsteht in SODIs Trinkwasserprojekt ein Netz von 21 sauberen Wasserentnahmestellen und damit ein sicherer Zugang zu sauberem Trinkwasser für 76.000 Menschen.
Mit der kongolesischen Partnerorganisation UGEAFI entsteht in SODIs Trinkwasserprojekt ein Netz von 21 sauberen Wasserentnahmestellen und damit ein sicherer Zugang zu sauberem Trinkwasser für 76.000 Menschen.

Wer Durst hat, löscht ihn einfach mit einem Glas Wasser – Hierzulande zählt es zum Alltag, dass Wasser jederzeit zugänglich und vor allem sauber ist. Für die Bevölkerung in der ostkongolesischen Provinz Süd-Kivu ist der sichere Zugang zu sauberem Trinkwasser jedoch keine Selbstverständlichkeit. Ein zentraler Grund sind die seit den 1990er Jahren bestehenden und immer wieder aufflammenden militärischen Auseinandersetzungen in der Region. Sie zerstörten die lokale Infrastruktur, machten die öffentliche Sicherheit zunichte und zwangen Millionen Menschen zur Flucht in andere Regionen des Landes und in Nachbarstaaten. Diejenigen, die geblieben sind, leben in extremer Armut. Zerstörte Wasserleitungen und zu wenige und unsichere Entnahmestellen machen den Kivu-See zu ihrer Hauptwasserquelle – zum Wäschewaschen, für die Körperhygiene und als Trinkwasser zugleich. Die Ausbreitung von Krankheiten, die durch Wasser und mangelnde Hygiene übertragen werden, sind die Folge. Besonders Kinder, schwangere Frauen und stillende Mütter sind durch Cholera, Typhus und Magen-Darm-Infekte bedroht.

Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation UGEAFI setzt sich SODI für eine stabile Trinkwasserversorgung für die ländliche Bevölkerung in der Provinz Süd-Kivu ein. Durch den Bau von Rohrleitungen, Wassertanks und sicheren Wasserentnahmestellen soll insgesamt 76.000 Menschen ein sicherer Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht werden. Mit begleitenden Schulungen und Aufklärungsmaßnahmen zielt UGEAFI darauf ab, die Hygienestandards in der Region nachhaltig zu verbessern und wasserbedingte Krankheiten zu reduzieren. In seinem ganzheitlichen Ansatz widmet sich das Projekt zudem der Ernährungssicherung. Die Diversifizierung der angebauten Produkte und die damit einhergehende Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion trägt zu einer gesünderen Ernährung der Bevölkerung bei und stärkt den wirtschaftlichen Kreislauf in der Region.

Mit 50 Euro erhalten 100 Haushalte im Süd-Kivu intensive Trainings zur Aufklärung über wasserbezogene Hygiene und Gesundheit.

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