Bitte in 1000 Jahren wiederkommen!

Digitalisiertes ist flüchtig, Film ist beständig. In Bitterfeld-Wolfen sitzt einer der letzten Rohfilmhersteller der Welt. Mit ihm wäre das Filmerbe zu retten.

Auch wenn sich hier niemals Stars vor laufenden Kameras in Szene setzten - als Standort der deutschen Filmgeschichte war Wolfen bei Bitterfeld einst nicht weniger bedeutend als Potsdam-Babelsberg oder München-Geiselgasteig. Während sich in diesen berühmten Dreh- und Produktionsstätten Kunst und Technologie nach kommerziellem Kalkül vermählten, dominierte in Wolfen die Technologie, und zwar die der Rohfilmfabrikation. Bis heute wird in Wolfen Rohfilm hergestellt - eine Technologie, die erhalten werden muss, um unser audiovisuelles Erbe zu sichern.

Vor 117 Jahren nahm die Aktiengesellschaft für Anilinfabrication, kurz: Agfa, in Wolfen eine Filmfabrik in Betrieb. Das 1867 gegründete Unternehmen hatte Ende der 1880er Jahre zunächst in Treptow mit der Produktion fotografischer Materialien begonnen; in Wolfen errichtete die Agfa ab 1908 eine europaweit einmalige Stätte zur Massenfabrikation von sogenanntem Kinefilm, also Kinorohfilm. De...

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