Kubas Ärzte erfüllen ihre Mission

Nach dem begonnenen Abzug aus Brasilien wird über neue Zielländer nachgedacht

  • Von Andreas Knobloch, Havanna
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Die kubanische Ärztin Dania Alvero Pez im Gesundheitszentrum von Jiquitaia im Nordosten Brasiliens

24 Millionen Brasilianer könnten durch den angekündigten Rückzug der kubanischen Ärzte zeitweilig ihre medizinische Versorgung verlieren. Das sagte der Präsident des brasilianischen Nationalrats der Städtischen Gesundheitssekretariate (Conasems), Mauro Junqueira, gegenüber der Tageszeitung »O Globo«. Die Kubaner stellen unter Vermittlung der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (OPS) mehr als die Hälfte des medizinischen Personals des staatlichen Gesundheitsprogramms »Mais Médicos« (Mehr Ärzte). Sie werden vor allem in ländlichen Regionen, indigenen Gebieten und Armenvierteln Brasiliens eingesetzt. Der Wegfall der kubanischen Mediziner soll nach und nach durch brasilianische Ärzte aufgefangen werden, so Junqueira. Seit Beginn des Programms 2013 hat Kuba rund 20 000 Ärzte und Pfleger nach Brasilien entsandt. Nach brasilianischen Angaben stellten sie bisher die medizinische Versorgung von rund 63 Millionen Menschen sicher.

Die ...

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