Von wegen voranpreschen

Vor allem die Bezirke tun sich bei nötigen energetischen Sanierungen noch schwer

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Rund elf Millionen Euro hat die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) jährlich in den vergangenen beiden Jahren in die energetische Sanierung ihrer Gebäude gesteckt. Das ergibt die Antwort auf eine Schriftliche Anfrage von Michael Efler, Sprecher für Energie- und Klimapolitik der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus. »Das ist viel zu wenig«, sagt Efler. Denn die BIM verwaltet einen Großteil der öffentlichen Bauten in der Hauptstadt. Sie ist zuständig für die Liegenschaften aller Senatsverwaltungen, der Polizei, der Feuerwehr, auch für die Gefängnisse und vieles mehr. »Ohne die energetische Sanierung von Gebäuden und Wärmeerzeugung kann Berlin die Klimaschutzauflagen nicht erfüllen«, so Efler. Außerdem sei im Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm festgehalten, dass das Land als Vorbild agieren solle, sagt der Abgeordnete.

Am ehesten trifft das noch auf die landeseigenen Wohnungsunternehmen zu. Hier sticht vor allem...

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