Der magische Teppich fliegt nicht

Der Milliardär Elon Musk bekommt mit seinen Unternehmen langsam die Gesetze des Kapitalismus zu spüren

  • Von John Dyer
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

»Benenne BFR in Starship um.« Elon Musk liebt es, seine Entscheidungen in knappen Worten über den Kurznachrichtendienst Twitter an seine 23,5 Millionen Follower zu verbreiten. 6000 Tweets hat er schon verfasst. Und nun hat der Unternehmer den offiziellen Namen eines neuen Raketensystems bekanntgegeben, das in wenigen Jahren bis zu 100 Menschen zum Mond transportieren können soll. Der bislang inoffizielle Name BFR - mutmaßlich zunächst eine Abkürzung für »Big Fucking Rocket« - hat jetzt ausgedient.

Der 47-Jährige scheint seine Entscheidungen am liebsten per Federstrich zu fällen. Zehn Unternehmen har er schon gegründet und nicht irgendwelche: Musk will nicht nur bemannte Mond- und sogar Marsflüge starten (SpaceX), sondern auch die Autoindustrie, die sich seit einem Jahrhundert praktisch nicht mehr weiter entwickelt hat, umkrempeln (Tesla) und Menschen in rasend schnellen Transportkapseln mit elektromagnetischem Antrieb unter der Er...


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