Werbung

Bildungsministerin stellt Ehe für Alle infrage

Berlin. Die Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) kritisierte in einem Interview die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe vor einem Jahr. »Ich glaube, so, wie wir es gemacht haben, war es nicht richtig«, sagte Karliczek dem Fernsehsender n-tv. Sie hält die Bundestagsabstimmung für überstürzt und forderte Langzeitstudien, um herauszufinden, wie Kinder in homosexuellen Partnerschaften sich entwickeln. Was die Ministerin offenbar nicht weiß: Diese Studien gibt es längst. Darauf wies Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hin. »Schon heute belegen Studien, dass sich Kinder in homosexuellen Partnerschaften genauso gut entwickeln wie in Familien mit Mutter und Vater«, sagte die Familienministerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. »Was zählt, ist, dass sich Menschen liebevoll um ihre Kinder kümmern. Kinder brauchen ein gutes Familienklima und gute Beziehungen zu denen, die für sie sorgen.« Agenturen/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln