Ein Bannkreis gegen die Flammen

Wenn die Lieberoser Heide brennt, gefährdet Munition im Boden die Feuerwehr

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Beiderseits der Bundesstraße B168 zwischen dem brandenburgischen Städtchen Lieberose und dem Binnenfischereizentrum Peitz reiht sich am Fahrbahnrand ausgeholztes Astwerk von Kiefern und Birken. Die Baumreihen dahinter sind über weite Strecken rußgeschwärzt, in der Luft liegt Brandgeruch. Hier, im rund 2500 Hektar großen Forstrevier Tannenwald, war Anfang Juli inmitten der Heidelandschaft ein Feuer ausgebrochen und hatte sich in Windeseile auf die ausgetrockneten Kiefernbestände ausgeweitet. Als die Lieberoser Heide nach dem außergewöhnlich heißen und trockenen Sommer Ende Oktober endlich zur Ruhe kam, zählte man hier 17 Wald- und Heidebrände, die zusammengenommen 460 Hektar verwüstet haben.

»Insgesamt 225 Hektar sind in meinem Revier verbrannt, zum Glück aber nur 1,9 Hektar Wirtschaftswald«, sagt Funktionsförster Hubertus Müller, Leiter des Reviers Tannenwald. Die abgebrannte Heide mit den losen Kiefern- und Birkenwäldchen liegt i...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.